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SENEC Konditionierungsbetrieb

Seit dem 20sten Juni 2023 ist der SENEC-Speicher wieder im „Konditionierungsbetrieb“. Die Leistung ist auf 70% gedrosselt und SENEC schickt nicht einmal mehr eMails zu dem Thema …

vor einem Jahr

Neuster Beitrag LiFePO₄ » SENEC tauscht nicht nur die Batterien aus … von Marco Tralles public

Seit dem 20sten Juni 2023 ist der SENEC-Speicher wieder im „Konditionierungsbetrieb“. Die Leistung ist auf 70% gedrosselt und SENEC schickt nicht einmal mehr eMails zu dem Thema und auf https://senec.com/de/status hat sich der Stand seit dem 20.7. auch nicht mehr verändert.

Seit einem App-Software-Update gibt es einen kleinen Info-Button in der App, der auf eventuelle Probleme hinweisen soll. Hier stehen dann Details wie:

Da wir aber 2 Wochen kein Internet hatten, weil wir auf dem Werbellinsee Urlaub gemacht haben und O₂ nicht in der Lage ist „flächendeckend“ LTE zur Verfügung zu stellen, habe ich nicht täglich in die App gucken können. Aber das mit O₂ und dem Empfang in Brandenburg ist eine andere Geschichte …

Kurz vor meinem Geburtstag hat ein Freund mich per signal darauf hingewiesen, dass auf anwalt.de ein Artikel über den neuen SENEC-Vorfall veröffentlich wurde und ich war eigentlich zuversichtlich, dass wir nicht betroffen sein können, denn am 26sten Mai haben wir 4 komplett neue Akku-Module eingebaut bekommen.

Die Versionsnummern haben einen Sprung von 000380xx auf 470071xx gemacht. Ob das fortlaufende Nummern sind, oder ob z.b. die ersten beiden Stellen eine Generation darstellen, weiß ich natürlich nicht. Wir stehen vor dem German Tank Problem. Wichtig ist jedenfalls, dass wir komplett neue Speicher-Module erhalten haben. Es gibt keine Misch-Konstellation verschiedener Speicher-Generationen. Gehen wir nach dem ganzen Stress mal davon aus, dass sie uns auch die „neuste“ oder „letzte“ Generation eingebaut haben.

Auf twitter 𝕏 schriebe SENEC heute etwas kryptisch:

… und es ist natürlich irritierend, dass SENEC ganz Deutschland lahmlegt und keine Ahnung davon hat, was für Speicher und Module wo rumstehen.

SENEC sagt zwar, dass der direkt-Verbrauch sowie die Einspeisung uneingeschränkt möglich sind, aber das ist angesichts der gemäß der Prospekthaftung garantierten Verfügbarkeit des Speichers ein schwacher trost.

Darüber hinaus verschweigt SENEC geflissentlich, dass ein Speicher, dem 30% seiner Kapazität fehlen, auch zu 30% mehr Netzbezug führt. Gerade wenn man große Verbraucher wie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto im Haushalt betreiben will. Den Mehrbezug und die damit verbundenen Kosten versucht SENEC in der Jahres-Abrechnung auf den Kunden abzuwälzen - was der idee einer „Kulanzzahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ widerspricht.

Auch die eigene Formulierung, dass 7,50 € pro Woche eine „angemessene“ Kulanzzahlung ist, zeigt, dass es SENEC nicht darum geht, den tatsächlichen Schaden zu kompensieren, sondern etwas in die Größenordnung zu schieben.

Die Rechnung lautet also: 2,5 * 0,44 * 7 = 7,70 €

Sieben Euro Siebzig. Das ist der tatsächliche Schaden, der durch den erneuten Speicher-Ausfall entsteht. Das geht schon seit 5 Wochen so. Sind also 38,5 € - bei ca. 70.000 Kunden kostet die abschaltung also schon locker 2.695.000 €. Fast drei Millionen Euro und sehr viele sehr unzufriedene Kunden …


Kommentare

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Marco Tralles

Veröffentlicht vor einem Jahr