Im Rahmen der Mai-Tagung 2018, an der ich leider nicht als direkter Besucher, sondern nur via Twitter teilnehmen konnte, viel mir ein Tweet ins Auge.

Ich habe daraufhin mit

Aber „dieselben Tools“ sind kein Problem, wenn die Tools gut genug sind.

Virchow und Sauerbruch hatten das gleiche ein Skalpell wie ihre Studenten; Forßmann hat mit dem Katheder ein neues Werkzeug eingeführt.

Ich meine: Vielleicht muss sich nur unser Bild von „Suche“ ändern…

geantwortet und wurde gefragt:

Und wie sollte das Bild aussehen?

Was soll ich sagen. Die Antwort passt nicht in einen Tweet.

Also: „früher“ haben wir Webseiten in Katalogen gesucht bis Google einen anderen Ansatz gewählt hat. Die Suche nach #digitalisaten hatte noch nicht ihren google-Moment! Prof. Peter Weibel hatte auf der Maitagung 2007 noch davon gesprochen, das Idioten die „Arche“ Museum besuchen doch von Werken die nicht zugänglich sind (z.b. weil im Archiv, …) „weiß“ ein Laie nicht einmal, dass er etwas „entdecken” könnte.

Der Fachmann hingegen bringt zwar Hintergrundwissen mit, aber findet ggf. das Werk nicht, weil es noch nicht digitalisiert ist, oder in einer Insellösung auch noch digital vergraben wurde.

Meiner Meinung nach, muss jede Datenbank daher eine API bekommen, um Meta-Suchen zu ermöglichen, die dann mit neuen Werkzeugen zugänglich gemacht werden können: es geht nämlich meiner Meinung nach nicht um das „Suchen“, sondern um das „Finden“, und dieses Erlebnis kann mit neuen Technologien auf den Suchenden zugeschnitten werden.

Das Verknüpfen von Daten erfolgt dann nicht mehr, durch den Kurator, sondern algoritmisch (KI, deep learning, …). Damit sind dann auch „Suchen“ möglich, die über das vom User eingegeben Datenmaterial hinaus gehen und die sich an dem Wissensstand des Suchenden orientiert. Damit macht sich das Werkzeug frei davon, im Vorfeld alle Personas als Zielgruppe definieren zu müssen.

Je „cleverer“ die Abfrage, um so „fundierter” die Antworten. Damit Skaliert eine derartige Meta-Suche am Intellekt des Users. Aktuell sind Datenbanken starre Kataloge.

Daran kranken selbst gute Ideen wie digiCult, Michael, opal, kulturdb etc. … - selbst wenn man sich vorab auf eine Taxonomie und ein einheitliches Museumsvokabular einigt, sind und bleiben die Datenbanken starre Sammlungen. Querverweise gibt es nur, wenn sie kuratiert werden.

Ich meine. Wenn Online-Shops sagen können „wenn dir das gefällt, ist auch das für dich interessant“, wenn Algorithmen Artikel schreiben und bewerten können, dann können sie auch Münzen und Wikinger-Arthefakte erkennen und in einen Kontext …